Servicestelle Lernen in der Agrarwirtschaft

Grüne Berufe

Brenner/in

Brenner/innen kontrollieren zunächst Rohstoffe wie Obst, Getreide oder Kartoffeln auf deren Qualität, bevor sie diese für die Herstellung von Alkohol aufbereiten. Beispielsweise putzen sie das Obst ma­schinell, entkernen und zerkleinern es und bereiten daraus Maische. Sie geben Hefe und Verzucke­rungsstoffe wie Malz dazu und leiten den Gärprozess ein. Ist die Maische vergoren, destillieren sie daraus Roh­ und Feinbrand. Den Alkohol verschneiden (mischen) sie ggf. zu Trinkbranntwein, füllen die fertigen Produkte ab, lagern und vermarkten sie. Dabei überwachen Brenner/innen die Verarbeitungs­prozesse und Einstellungen der Produktionsanlagen. Regelmäßig reinigen und desinfizieren sie Ma­schinen, Behälter, Filter, Rohrleitungssysteme und Arbeitsräume.

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Fachkraft Agrarservice

Fachkraft Agrarservice ist ein neuer, attraktiver und anspruchsvoller Beruf. Ausgebildete Fachkräfte werden als Mitarbeiter in größeren landwirtschaftlichen Betrieben und in Lohnunternehmen benötigt. Zu den Aufgaben gehören Bodenbearbeitung und -bestellung, Pflanzenschutz und Düngung, Ernte, Lagerung und Konservierung sowie die Landschaftspflege. Die Fachkraft Agrarservice kennt sich mit modernster landwirtschaftlicher Technik aus. Das Warten, Pflegen und Instandhalten der Agrartechnik ist wesentlicher Bestandteil des Berufs. Die Fachkraft Agrarservice bietet landwirtschaftliche Dienstleistungen an. Dabei gewinnen Tätigkeiten im Umwelt- und Naturschutz an Bedeutung. Abwechslung erhält der Beruf durch die jahreszeitlich bedingten unter-schiedlichen Arbeitsaufgaben.

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Fischwirt/in

Fischwirte arbeiten an den vielen Seen, Flüssen und Teichen in ganz Deutschland. Der Beruf Fischwirt ist ein Beruf mit langer Tradition. Er erfordert ein sehr selbstständiges Arbeiten in der Natur – bei jedem Wetter und häufig mit unregelmäßiger Arbeitszeit. Zu den Tätigkeiten des Fischwirts gehören der Fang von Fischen, der Bau und die Pflege der Fanggeräte, die Aufzucht von Fischen in Teichen oder technischen Aquakulturanlagen sowie das Be- und Verarbeiten der Betriebserzeugnisse.

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Forstwirt/in

Die Tätigkeit des Forstwirts/der Forstwirtin ist abwechslungsreich und verlangt sowohl geistige Beweglichkeit als auch biologische, forst-, betriebswirtschaftliche und technische Kenntnisse. Die Arbeit in der Natur und die trotz zunehmender Mechanisierung vorhandene schwere körperliche Arbeit erfordern eine stabile Gesundheit. Der Forstwirt bzw. die Forstwirtin erfüllt mit forstlichen Arbeiten eine wichtige ökologische Funktion und sichert außerdem, dass der Wald als Erholungraum dem Menschen erhalten bleibt.

Die Arbeit des Forstwirts bzw. der Forstwirtin erstreckt sich auf große Territorien und setzt damit ein selbstständiges und verantwortungsbewusstes Handeln voraus. Tätigkeiten in kleinen Gruppen erfordern außerdem Flexibilität und Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

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Gärtner/in

Gärtner erzeugen Topfpflanzen und Schnittblumen, Stauden und Baumschulerzeugnisse, hochwertiges Obst und Gemüse. Sie gestalten auch Gärten, Parkanlagen oder Friedhöfe. Kaum ein anderer Beruf bietet eine solche Vielfalt und Abwechslung wie dieser.

Auch im Gartenbau gewinnt der Umwelt- und Naturschutz zunehmend an Bedeutung. Für die erfolgreiche Bewirtschaftung eines gartenbaulichen Betriebs ist heute eine umfassende und vielseitige Ausbildung notwendig. Der Gärtner muss in der Lage sein, sich neuen Marktanforderungen anzupassen und schnell unternehmerische Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Tätigkeiten des Gärtners orientieren sich an den natürlichen Vegetationsabläufen der Pflanzen und können daher abhängig von der Jahreszeit stark wechseln. Gärtner müssen Freude am Beraten von Kunden und am Verkaufen haben. Je nach Interesse und Neigung kann im Gartenbau zwischen sieben unterschiedlichen Fachrichtungen gewählt werden.

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Hauswirtschafter/in

Für offene und vielseitig interessierte Jugendliche, die gern mit Menschen umgehen, ist der Beruf Hauswirtschafter/in genau das Richtige. Er bietet abwechslungsreiche und interessante Beschäftigungen in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Senioren, in Kliniken, Tagungsstätten oder Gastronomiebetrieben sowie in Familienhaushalten und Haushalten hilfsbedürftiger Menschen. Betreuungs- und Serviceaufgaben gehören ebenso zum Aufgabenfeld wie die Zubereitung von Speisen oder die Unterstützung alter Menschen im Alltag. Offenheit, Bereitschaft zur Teamarbeit, Kreativität und eigenverantwortliches Handeln sind wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf.

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Landwirt/in

Kein anderer Beruf bietet eine solche Vielfalt und Abwechslung wie der des Landwirts. Landwirte versorgen die Bevölkerung mit gesunden, qualitativ hochwertigen Lebensmitteln pflanzlicher und tierischer Herkunft. Darüber hinaus bieten sie Dienstleistungen im Naturschutz und der Landschaftspflege an. Immer mehr Betriebe erschließen neben der klassischen Bodenbearbeitung andere Bereiche wie die Erzeugung regenerativer Energie oder nachwachsender Rohstoffe. Landwirte kennen die ökologischen Zusammenhänge in der Natur und verfügen über die notwendigen Fähigkeiten zur Führung eines Betriebs. Der jahres-zeitlich bedingte unterschiedliche Verlauf der Arbeit macht die Tätigkeit des Landwirts interessant und abwechslungsreich. Ständig neue technische und wirtschaftliche Herausforderungen sorgen für ein anspruchsvolles und verantwortungsvolles Berufsfeld.

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Milchwirtschaftliche/r Laborant/in

Molkereien sind hochtechnisierte Lebensmittelbetriebe, die aus Rohmilch eine breite Palette an Milcherzeugnissen in vielfältigen Geschmacksvariationen und Verpackungsarten herstellen. Der/Die milchwirtschaftliche Laborant/in überwacht mit Hilfe chemischer, physikalischer und mikrobiologischer Untersuchungsverfahren an modernsten Analysegeräten den gesamten Veredlungsprozess beginnend beim Eingang der Rohmilch über die einzelnen Verarbeitungsstufen bis zu den fertigen Milcherzeugnissen.

Er/Sie wertet die ermittelten Untersuchungsergebnisse aus und hält ständigen Kontakt zu den Molkereifachleuten. Diese steuernden und kontrollierenden Maßnahmen sind Bestandteil des Gesamtsystems Qualitätsmanagement des Unternehmens. Sie haben eine hohe Erzeugnisqualität und die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien zum Ziel.

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Milchtechnologe/in

Milch als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel wird in hochtechnisierten Molkereiunternehmen zu einer breiten Palette an Erzeugnissen in vielfältigen Geschmacksvariationen und Verpackungsarten verarbeitet. Dazu sind gut ausgebildete Fachleute erforderlich. Der/Die Milchtechnologe/-technologin bedient die modernen Produktions- und Abfüllanlagen und überwacht Produktionsprozesse.

Er/Sie führt produktbegleitende Kontrollen und Hygienemaßnahmen durch. Durch die stark vorangeschrittene Technisierung und Automatisierung ist der körperliche Einsatz stark zurückgedrängt zugunsten von PC-gesteuerten Bedienungsprozessen. Die Milchwirtschaft bietet sehr gute Arbeitsplatzaussichten, vielseitige berufliche Möglichkeiten und auch gute Fortbildungs- und damit Aufstiegschancen.

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Pferdewirt/in

Dieser Beruf ist für viele Pferdefreunde ein Traumberuf, der hohes berufliches Engagement und Einfühlungsvermögen fordert. Naturverbundenheit, Ausdauer und gute schulische Leistungen sind Grundvoraussetzungen zum Erlernen des Berufs. Das Züchten edler Pferde in vielen Rassen und der sich erweiternde Tourismus hat auch in Sachsen den Beruf des Pferdewirts neue Impulse verliehen.

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Pflanzentechnologe/in

Pflanzen sind unsere Lebensgrundlage und sichern die Existenz von Mensch und Tier.
Der Beruf Pflanzentechnologe/in ist ein neuer und attraktiver Ausbildungsberuf und ersetzt die in ihren Inhalten veraltete Ausbildung zum „Landwirtschaftlich-technischen/r Laboranten/in.
Der neue Beruf bildet Jugendliche zielgerichtet auf Versuchsfeldern, im Gewächshaus, im Labor, in Zuchtgärten, dem Pflanzenschutzversuchswesen oder in der Saatgutaufbereitung aus.
Die Tätigkeiten sind vielfältig und abwechslungsreich. Zu den Aufgaben gehört es Pflanzen wachsen zu lassen, sie zu versorgen und zu untersuchen.

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Revierjäger/in

Der Ursprung des Jägers liegt in der frühen Geschichte der Menschheit. Der Jäger ist somit einer der ältesten Berufe überhaupt. Berufsjäger sind in der Lage, die Lebensräume des Wilds beispielgebend zu bewirtschaften. Arbeitsmöglichkeiten für Berufsjäger ergeben sich in großen Pacht- und Eigenjagdrevieren, in Lehr- und Versuchsrevieren z. B. bei Landesjagdverbänden und Hegegemeinschaften, in Schutzgebieten und bei Behörden sowie anderen Verbänden.

Die Bewirtschaftung eines Jagdreviers durch den Berufsjäger kann bei allen Belangen der Land- und Forstwirtschaft den Jagdwert nachhaltig erhalten, zurückgewinnen und erhöhen. Der Berufsjäger schafft Voraussetzungen für einen naturnahen Wald- und Landbau und für ein Jagdrevier mit biologisch nachhaltigen Wildbestand bei Hoch- und Niederwild.

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Tierwirt/in

Die zunehmende Spezialisierung der landwirtschaftlichen Betriebe, vor allem in der tierischen Produktion, erfordert hochqualifizierte Fachkräfte. Dem trägt die Ausbildung zum Tierwirt mit ihren fünf Fachrichtungen Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung sowie Schäferei und Imkerei Rechnung. Tierwirte züchten, halten, füttern und pflegen landwirtschaftliche Nutztiere in Tierhaltungsbetrieben. Der/Die Tierwirt/in kennt sich auch mit dem Gewinnen und richtigen Lagern tierischer Produkte wie Fleisch, Milch, Wolle oder Honig aus und weiß, wie man diese für die Vermarktung vorbereitet. Da die Ansprüche der Verbraucher an die Qualität und Herstellung tierischer Erzeugnisse ständig steigen, kommt der umwelt- und tierartgerechten Haltung und der Beachtung des Verbraucherschutzes bei der Vermarktung eine besondere Bedeutung zu.

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Winzer/in

Das Weinanbaugebiet Sachsen ist eines der kleinsten in Deutschland und eines der nordöstlichsten Europas. Die sächsischen Qualitätsweine werden über die Landesgrenzen hinaus geschätzt. Sie gelten als Rarität und Spezialität. Der Goldriesling ist dabei eine Rebsorte, die nur im sächsischen Weinbau in nennenswertem Umfang zu finden ist. Seit mehr als 800 Jahren werden im Elbtal Reben kultiviert. Der sachkundige Anbau der Reben und ihre Pflege sowie nicht zuletzt die ausgewogene Verarbeitung sind zum Markenzeichen sächsischer Winzer/innen geworden. Das Wirken des/der Winzers/Winzerin ist sehr abwechs-lungsreich – von der Arbeit auf den Rebflächen über die Tätigkeit im Weinkeller bis zur Vermarktung und Kundenbetreuung. Winzer/in ist ein grüner Beruf, der überdurchschnittlichen Einsatz und Exaktheit erfordert.

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